Öffnungszeiten: Dienstag & Donnerstag 14 – 20 Uhr,
Montag 14-18 Uhr (nur Nähcafé) + nach Vereinbarung

Friedrich-Karl-Straße 61-63, 46045 Oberhausen

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c.lab – Kreativlabor Oberhausen

Wie kann eine Innenstadt nachhaltiger, lebenswerter und gemeinschaftlich gestaltet werden? Mit dem Projekt c.lab wurde in Oberhausen erprobt, wie konkrete Maßnahmen, kreative Ideen und Beteiligung vor Ort zusammenwirken können, um Stadtentwicklung greifbar zu machen. Das Projekt verstand die Innenstadt als Labor für Transformation – mit dem Supermarkt der Ideen als offenem Treffpunkt, Werkstatt- und Projektraum.

Was war c.lab?

c.lab war ein Kooperationsprojekt von Fraunhofer UMSICHT und der Stadt Oberhausen. Ziel war es, die Oberhausener Innenstadt gemeinsam mit der Stadtgesellschaft weiterzuentwickeln und bestehende Konzepte durch konkrete, sichtbare und mitmachbare Maßnahmen zu ergänzen. Dabei wurde nicht bei Ideen stehen geblieben: Vieles wurde im Stadtraum, in Leerständen und im Supermarkt der Ideen praktisch erprobt.

Das Besondere: Reallabor für die Innenstadt

c.lab arbeitete in vier Themenfeldern, die für die Zukunft der Innenstadt besonders wichtig sind: urbane Produktion und Leerstände, energetische Lösungen, grüne Infrastruktur und Nahmobilität. In diesen Bereichen wurden gemeinsam mit Bürgerinnen, Initiativen und lokalen Akteurinnen Ideen entwickelt, getestet und weitergedacht. Zum Einsatz kamen unter anderem Co-Creation, Workshops, Veranstaltungen, Interventionen, Sharing-Ansätze und praktische Demonstrationen.

Was wurde angestoßen?

Im Rahmen von c.lab wurde der Supermarkt der Ideen als Kreativort, offene Werkstatt und Raum für Beteiligung erprobt und weiterentwickelt. Gleichzeitig wurden zahlreiche Aktivitäten in der Innenstadt umgesetzt: Dazu zählten die Einrichtung einer Wetterstation, die Neugestaltung von Baumscheiben, die Erprobung von Themenrouten sowie die Belebung öffentlicher Plätze durch Veranstaltungen. Ergänzt wurde dies durch vielfältige Mitmachangebote wie Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungsformate. Darüber hinaus entstanden ganz konkrete praktische Projekte, etwa der Bau und Aufbau individualisierter Regenwassertanks im Stadtraum („Volle Kanne“)“, der Aufbau einer Nähwerkstatt und Digitalwerkstatt, der Bau von Stadtmöbeln wie einem Parklet sowie der Bau und Verleih von Spielmöbeln wie Minigolfbahnen. Auch Themen wie Nahmobilität, unter anderem im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, die Parkraumerhebung in der Innenstadt und die Mitwirkung am Veranstaltungskalender „Superhausen“ waren Teil des Projekts. Begleitend wurde mit dem Verein Kreativlabor Oberhausen e.V. eine Struktur unterstützt, die zur Verstetigung der entwickelten Ansätze beiträgt.

Wer konnte mitmachen?

c.lab richtete sich an Menschen, die ihre Innenstadt mitgestalten wollten: Anwohnerinnen, Engagierte, Initiativen, Kreative, Handwerk, lokale Einrichtungen und weitere Stadtakteurinnen. Der Supermarkt der Ideen war dabei ein zentraler Ort für Begegnung, Austausch, gemeinsames Lernen und eigenes Ausprobieren.

Warum war das Projekt wichtig?

Viele Innenstädte stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Leerstände, Klimaanpassung, Mobilitätswandel, Sanierungsbedarf und der Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität. c.lab hat gezeigt, dass nachhaltige Stadtentwicklung dann besonders wirksam wird, wenn sie lokal, praktisch und gemeinsam gedacht wird. Das Projekt hat dafür Impulse gesetzt, Netzwerke gestärkt und den Boden für weitere Entwicklungen in Oberhausen bereitet.

Was bleibt?

Auch wenn c.lab abgeschlossen ist, wirken viele Ideen und Ansätze weiter. Es bildete die Grundlage für den Übergang zum Creative City Projekt, in dem die Arbeit an einer kreativ und nachhaltig gestalteten Innenstadt in Oberhausen fortgeführt wurden. Auf organisatorischer Ebene wurde der Verein „Kreativlabor Oberhausen e.V.“ gegründet. Die hierin verbundenen Menschen haben es sich zur Aufgabe gemacht begonnene Aktivitäten fortzuführen u.a. wird gemeinsam mit Fraunhofer UMSICHT der Betrieb des Supermarkts der Ideen organisiert.

Projektlaufzeit

November 2021 – Oktober 2023

Projektkonsortium

Projektförderung

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